The Cliburn benennt Marin Alsop als Juryvorsitzende 2021

Die amerikanische Koryphäe wird bei der Sixteenth Van Cliburn International Piano Competition, die vom 28. Mai bis 12. Juni 2021 in der Bass Performance Hall in Fort Worth, Texas, USA, stattfinden wird, als Juryvorsitzende und Dirigentin der Finalrunde fungieren.

Fort Worth, Texas, UNITED STATES


FORT WORTH, Texas, April 02, 2019 (GLOBE NEWSWIRE) -- The Cliburn gab heute bekannt, dass Marin Alsop auf der Sixteenth Van Cliburn International Piano Competition als Juryvorsitzende fungieren wird. Der Wettbewerb findet vom 28. Mai bis zum 12. Juni 2021 in der Bass Performance Hall in Fort Worth, Texas, USA, statt.

Die Van Cliburn International Piano Competition gilt weithin als einer der herausragendsten internationalen Musikwettbewerbe und hat das Ziel, dem größtmöglichen internationalen Publikum exzellente klassische Musik nahe zu bringen und die Karrieren der Gewinner des alle vier Jahre stattfindenden Wettbewerbs zu fördern. The Cliburn baut auf einer reichen Tradition auf, die 1962 zu Ehren von Van Cliburn und seiner Vision begann, mit der Musik dem Publikum zu dienen und Grenzen zu überwinden. Mit jeder neuen Ausgabe des Wettbewerbs wird versucht, die höchsten künstlerischen Standards zu erreichen und gleichzeitig zeitgenössische Instrumente einzusetzen, um für eine größere Verbreitung zu sorgen. Die weltbesten 18- bis 30-jährigen Pianisten konkurrieren vor einem Live-Publikum in Fort Worth, Texas, und vor über 5 Millionen Online-Zuschauern weltweit um den Sieg. Neben den Geldpreisen bedeutet der Gewinn einer Cliburn-Medaille ein umfassendes Karrieremanagement, künstlerische Unterstützung und verstärkte Öffentlichkeitsarbeit für die folgenden drei Jahre.

Marin Alsop ist eine der weltweit renommiertesten und innovativsten Dirigentinnen und hat auf drei Kontinenten wichtige Funktionen inne: Sie leitet seit 2007 das Baltimore Symphony Orchestra, ist seit 2012 Hauptdirigentin und Musikdirektorin des São Paulo State Symphony Orchestra und ab September 2019 soll sie Chefdirigentin des Radio-Symphonieorchesters Wien (ORF) werden. Neben ihren zahlreichen Auszeichnungen und akademischen Positionen ist sie Stipendiatin der renommierten MacArthur-Stiftung. Erstmals erhielt ein Dirigent diese Auszeichnung. Sie ist zudem ein Ehrenmitglied der Royal Academy of Music and Royal Philharmonic Society, hat 2019 den World Economic Forum Crystal Award erhalten und wurde kürzlich zum Director of Graduate Conducting am Johns Hopkins Peabody Institute ernannt.

Zusätzlich zu ihrer Rolle als Juryvorsitzende wird sie in der Finalrunde des Wettbewerbs das Fort Worth Symphony Orchestra mit den sechs Finalisten dirigieren. Als Vorsitzende wird sie den Auswahlprozess der Jury beaufsichtigen, die Regeln und Verfahren der Jury konsultieren und den Ton und das Mandat der Jury festlegen. Sie wird sich jedoch während des gesamten Wettbewerbs der Stimme enthalten, außer bei Stimmengleichheit in der Finalrunde.

Die bahnbrechende Karriere von Marin Alsop begann 1989, als sie als erste Frau den Koussevitzky Conducting Prize des Tanglewood Music Center erhielt, an dem das Studium bei ihrem Mentor Leonard Bernstein aufgenommen hatte. In den folgenden drei Jahrzehnten war sie die erste Frau, die als Musikdirektorin für ein großes amerikanisches Orchester tätig war, die die Chefdirigentenrolle in jedem ihrer drei Orchester innehatte und die Last Night of the Proms dirigierte. Sie wird die erste Frau in der Funktion der Juryvorsitzenden sein und als erste Frau bei der Van Cliburn International Piano Competition dirigieren.

„Wir könnten uns über keine andere Partnerschaft mehr freuen als über die mit Marin Alsop“, sagte der Cliburn President und CEO Jacques Marquis. „Sie ist international gesehen nicht nur eine starke Stimme im Bereich der klassischen Musik und eine fantastische Dirigentin, sondern auch bekannt für ihr Engagement, ein neues Publikum zu erreichen und junge Künstler zu fördern. Jedes dieser Attribute ergänzt die Mission von Cliburn und die Ziele des Cliburn-Wettbewerbs perfekt. Wir freuen uns auf eine enge Zusammenarbeit mit ihr, um die klassische Musik weltweit zu verbreiten und die Karriere unserer neuen Gewinner zu fördern.“

„Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit den talentierten jungen Pianisten beim Cliburn-Wettbewerb“, sagte Alsop. „Die Zusammenarbeit mit dieser Organisation der absoluten Weltspitze, die sich der Förderung zukünftiger Generationen verschrieben hat, steht im Einklang mit meinem Engagement für Bildung und meiner Leidenschaft für die Betreuung junger Musiker.“

MARIN ALSOP

Marin Alsop ist eine inspirierende und kraftvolle Stimme in der internationalen Musikszene, ein Musikdirektorin mit Vision und von Rang, die leidenschaftlich daran glaubt, dass Musik die Macht hat, das Leben zu verändern. Sie ist auf der ganzen Welt für ihren innovativen Programmansatz und für ihr intensives Engagement in Bezug auf Bildung sowie darauf bekannt, Publikum aller Altersgruppen anzusprechen.

Ihr herausragender Erfolg als Musikdirektorin des Baltimore Symphony Orchestra (BSO) seit 2007 wurde durch zwei Verlängerungen ihrer Amtszeit gewürdigt, die nun bis 2021 bestätigt wurde. Im Rahmen ihrer künstlerischen Leitung hat Alsop das Orchester auf seiner ersten Europatournee bei den BBC Proms und dem Edinburgh International Festival geleitet und mehrere mutige Initiativen ins Leben gerufen: „OrchKids“ für die am meisten benachteiligten jungen Menschen der Stadt sowie die BSO Academy und Rusty Musicians für erwachsene Amateurmusiker. Alsop wurde 2012 Hauptdirigentin und Musikdirektorin des São Paulo Symphony Orchestra (OSESP), wo sie weiterhin hochkreative Programm- und Outreach-Aktivitäten leitet und das sie auf internationaler Bühne dirigiert. Dazu gehören eine Asientour 2019 mit zwei Konzerten auf dem Hong Kong Arts Festival und drei Europatouren mit von der Kritik gefeierten Auftritten auf großen Sommerfestivals wie dem Lucerne Festival und in Amsterdam, Berlin, Paris, Salzburg und Wien. Ihr Vertrag läuft bis Ende 2019, wenn sie Ehrendirigentin wird. Im September 2019 tritt Alsop die Stelle als Chefdirigentin des Radio-Symphonieorchesters Wien (ORF) an.

Marin Alsop dirigiert die wichtigsten Orchester der Welt mit aktuellen und bevorstehenden europäischen Highlights, darunter das Royal Concertgebouw Orchestra, die Filarmonica della Scala, das Budapest Festival Orchestra, das Danish National Symphony Orchestra sowie das Orchestre de Paris, und unterhält langjährige Beziehungen zum London Symphony Orchestra (LSO) und zum London Philharmonic Orchestra (LPO). In den USA dirigiert Alsop regelmäßig die Symphonieorchester von Philadelphia, Cleveland und Chicago, auch in deren Sommerresidenzen in Saratoga, Blossom und Ravinia. Zu den weiteren Highlights der Saison 2018–2019 gehören Konzerte mit dem Gewandhausorchester Leipzig, dem Israel Philharmonic Orchestra, dem Spanish National Orchestra und den Orchestre National de France, Sommerfestival-Debüts beim Grafenegg- und beim MITO-Festival sowie Konzerte mit dem Royal Philharmonic Orchestra und ein zweiter Auftritt mit dem Britten-Pears Orchestra bei den Snape Proms.

Im Southbank Centre in London, wo sie Artist-in-Residence ist, dirigiert sie diese Saison Ein Deutsches Requiem von Brahms mit dem Orchestra of the Age of Enlightenment. Anschließend gibt es mit diesem Orchester Auftritte bei den BBC Proms. Im September 2013 schrieb Marin Alsop Geschichte, als sie als erste Frau die Last Night of the Proms der BBC dirigierte, was sie auch 2015 tat.

Ihre umfangreiche Diskographie brachte ihr mehrere Gramophone Awards ein und umfasst die hoch gelobten Naxos-Zyklen von Brahms mit dem LPO und dem MDR Leipzig, Dvořák mit dem BSO, Prokofjew mit dem OSESP und weitere Aufnahmen für Decca Classics, Harmonia Mundi und Sony Classical. Sie widmet sich neuer Musik, was sie in ihrer 25-jährigen Tätigkeit als Musikdirektorin des in Kalifornien stattfindenden Cabrillo Festival of Contemporary Music unter Beweis gestellt hat.

2019 wurde Alsop mit dem renommierten Crystal Award des World Economic Forum ausgezeichnet. Sie ist zudem der einzige Dirigent, dem je das angesehene MacArthur-Stipendium zugesprochen wurde. Neben zahlreichen Auszeichnungen und akademischen Positionen ist sie Ehrenmitglied der Royal Academy of Music und der Royal Philharmonic Society und wurde vor Kurzem zum Director of Graduate Conducting am Johns Hopkins Peabody Institute ernannt. Sie besuchte die Juilliard School und die Yale University, die ihr 2017 die Ehrendoktorwürde verlieh. Ihre Karriere als Dirigentin begann 1989, als sie als erste Frau den Koussevitzky Conducting Prize des Tanglewood Music Center verliehen bekam und das Studium bei ihrem wichtigtsten Mentor, Leonard Bernstein, aufnahm.

ÜBER THE CLIBURN

The Cliburn fördert die klassische Klaviermusik auf der ganzen Welt. Die internationalen Wettbewerbe, Ausbildungsprogramme und Konzertreihen stellen ein dauerhaftes Bekenntnis zu künstlerischer Exzellenz und zur Entdeckung neuer Künstler dar. Die alle vier Jahre stattfindende Van Cliburn International Piano Competition (16. Ausgabe, 27. Mai bis 12. Juni 2021) in Fort Worth, Texas, wurde erstmals 1962 ausgerichtet. Der Wettbewerb ist auch weiterhin der sichtbarste Ausdruck dieser Mission und wie immer den ursprünglichen Idealen verpflichtet, die Karriere junger Künstler im Alter von 18–30 Jahren zu unterstützen und zu fördern. Er bringt einem breiten, weltweiten Publikum durch vollständig produzierte Webcasts die transformativen Kräfte der Musik nahe und bietet seinen Gewinnern ein umfassendes Karrieremanagement und Unterstützung bei Konzertbuchungen. Abgerundet wird die Mission des Cliburn durch die Ausrichtung des Cliburn International Junior Piano Competition and Festival für außergewöhnliche 13- bis 17-jährige Pianisten (zweite Ausgabe, 31. Mai bis 8. Juni 2019) und der Cliburn International Amateur Piano Competition für herausragende Amateurpianisten ab einem Alter von 35 Jahren (achte Ausgabe, 24. bis 30. Mai 2020).

In einem Vierjahreszyklus trägt Cliburn mit über 170 klassischen Musikauftritten mit 150.000 Besuchern durch Wettbewerbe, kostenlose Konzerte und seine unverkennbare „Cliburn Concerts“-Reihe in der Bass Performance Hall, im Kimbell Art Museum Piano Pavilion, dem Modern Art Museum of Fort Worth und der Scat Jazz Lounge zur Kulturlandschaft des nördlichen Texas bei. Dazu werden in den Schulen 1.000 interaktive Musikausbildungsprogramme für mehr als 200.000 Grundschüler angeboten. Im gleichen Zeitraum weckt Cliburn die Aufmerksamkeit der Musikwelt mit mehr als fünf Millionen Besuchen aus 170 Nationen von Live-Konzerten und Wettbewerbs-Webcasts, mit der Buchung von 300 Konzerten auf der ganzen Welt für die Wettbewerbsgewinner, mit mehr als 5.000 neuen Artikeln über den Cliburn-Wettbewerb und seine Gewinner sowie mit regelmäßigen Radiosendungen bei 245 öffentlichen Radiosendern. Detaillierte Informationen über The Cliburn und seine Programme finden Sie unter cliburn.org.

CLIBURN – SPONSOREN
Arts Council of Fort Worth
Mercedes T. Bass Charitable Corporation
Sid W. Richardson Foundation
The Pangburn Foundation
The Walton Family Foundation, Inc.

Exklusiver Sponsor im Bereich Printmedien
Star-Telegram

Offizielles Klavier des Cliburn
Steinway & Sons – North Texas / Houston

Kontakt:
Maggie Estes, Direktor Kommunikation und digitale Inhalte, mestes@cliburn.org, +1 817.739.0459

Fotos zu dieser Ankündigung finden Sie unter

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