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Regierungen engagieren sich für Umsetzung der Ziele von Web 2.0
Cisco-Studie: Öffentlicher Sektor räumt Innovationen Priorität ein
| Source: Cisco Systems, Inc.
LONDON -- (MARKET WIRE) -- April 24, 2007 --
Die öffentlichen Institutionen haben die technologische Innovation zu ihrer Top-Priorität erklärt, um mit der Entwicklung schritthalten zu können, wonach die Bürger immer mehr auf interaktive Online-Dienste zurückgreifen. Cisco(R) (NASDAQ : CSCO ) teilte heute mit, dass die Antwortoption 'Verbesserung der Innovationsfähigkeit meiner Organisation' bei einer Umfrage von 35% der Befragten als die Top-Priorität für das Jahr 2007 bewertet wurde. An der Umfrage nahmen 84 leitende Regierungsfunktionäre aus 17 Ländern aus aller Welt teil.
Die Untersuchung, die im vergangenen Jahr unter den Teilnehmern des Cisco Public Sector Summit in Stockholm durchgeführt wurde, zeigt, wie sich Regierungsbeamte entgegen ihres Images als vermeintlich graue Beamte dennoch engagiert für den Einsatz der so genannten 'Web 2.0'-Generation von internetbasierten Diensten einsetzen, die die Gesellschaft und Wirtschaft transformieren. Die Studie zeigt ebenfalls auf, dass das Haupthindernis bei der Transformation von öffentlichen Einrichtungen nicht in einem Mangel an Engagement begründet ist, sondern in einem Mangel an qualifizierten Fachkräften. 23% der Befragten bezeichnen dies als 'ein wirkliches Hindernis für den Wandel'. Nach 'Innovation' richten sich die Hauptanliegen der Verwaltungsleiter auf die zunehmende Verfügbarkeit bzw. die Bereitstellung von Online-Diensten (bei 29% der Befragten 'ganz oben in meiner Agenda'), auf die Neugestaltung von Verfahren zur Steigerung der Produktivität des Personals (von 27% hervorgehoben) und auf die verstärkte Fähigkeit der Organisation zur Zusammenarbeit (26%). Weitere Probleme, die einer Transformation entgegenstehen, sind die politische Unsicherheit und die Abneigung gegen den Wandel (ein wirkliches Hindernis laut 16% der Antworten), die Führungskräfte in der Organisation, die ihre Position durch eine Verhinderung des Wandels bewahren wollen (ebenfalls 16%), und fehlende Finanzmittel zur Projektfinanzierung selbst dann, wenn eine Amortisation bereits in zwei Jahren möglich ist (14%).
Gemeinsame Dienste, bei denen Ressourcen über mehrere Abteilungen oder Behörden verteilt werden, um Mittel freizusetzen, die in Anwendungen investiert werden, die direkt dem Bürger zugute kommen, werden derzeit in 73% der Behörden in Back-Office-Funktionen eingesetzt, wie etwa beim Finanz- oder Beschaffungswesen. Unterdessen werden sie von 84% der Organisationen im Bereich IT-Dienste und Infrastruktur und bei 73% der Einrichtungen im Front-Office-Bereich, also in der direkten Interaktion mit dem Kunden, eingesetzt. Allerdings zeigt die Studie auch, dass eine Reihe von Führungsbeamten die Vorzüge eines Ansatzes mit gemeinsamen Diensten noch nicht erkannt hat. Sechs Prozent der Befragten erklärten, dass eine Nutzung des Potentials von gemeinsamen Diensten mit anderen Behörden oder aber ein Outsourcing der Dienste für sie keine Priorität darstellten.
"Diese Umfrage zeigt, wie sehr öffentliche Institutionen in aller Welt daran interessiert sind, innovative Ansätze aufzugreifen, um bürgerzentrierte Dienste anbieten zu können. Zugleich wird erkennbar, dass Faktoren wie der Mangel an qualifiziertem Personal oder an Finanzmitteln eine Bremswirkung haben", erläuterte Le Roux. "Gemeinsame Dienste können helfen, diese Probleme zu überwinden, indem bedeutende Haushaltsmittel erschlossen werden, die derzeit noch in separaten Initiativen gebunden sind. Es ist ermutigend zu sehen, wie viele Abteilungen nun beginnen, ihre Mittel gemeinsam einzusetzen. Und jene, die keine entsprechenden Prioritäten festlegen, laufen Gefahr, im Wettbewerb um die Bereitstellung von Mehrwertdiensten für die Bürger ins Hintertreffen zu geraten."
Die Teilnehmer an dieser Umfrage, die als Vorgängerstudie für eine umfassendere Untersuchung konzipiert ist, die Cisco in diesem Jahr durchführen möchte, kamen aus so unterschiedlichen Ländern wie Thailand, Belgien, Kanada und Russland.
"Die Kommunen und regionalen oder Länderbehörden betonen den Kundenkontakt als kritischen Bereich, wo sie bereits gemeinsame Dienste implementierten bzw. deren kurzfristigen Einsatz planen", erklärte Yvon Le Roux, Leiter bei Cisco für den staatlichen Sektor in Europa und für neue Märkte. "Das Bildungswesen ist der einzige Sektor, der IT-Dienste und Infrastruktur als einen Bereich hervorhebt, in dem möglichst schnell gemeinsame Dienste implementiert werden, wobei der Gesundheitssektor und Institutionen der Zentralregierung ihr Hauptaugenmerk auf den Back-Office-Bereich richten."
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