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PRESSEMITTEILUNG
18. Dezember 2008
Eine Familie im Ölboykott - Leben ohne Kunststoff?
Aus lauter Besorgnis über den Klimawandel überzeugt der Filmemacher John Webster seine Familie dazu, in den ,Ölstreik' zu treten, ohne jedoch ihr gewohntes Leben in einem durchschnittlichen finnischen Vorort aufzugeben. Kein Autofahren mehr, keine Flugreisen und totaler Verzicht auf alle Waren in Kunststoffverpackungen. Wie werden sie das schaffen?
Den Verlauf dieser Unternehmung hielt John Webster in seinem Dokumentarfilm ,Recipes for Disaster' fest, der in diesem Herbst in den finnischen Kinos lief. Pünktlich zur Weihnachtssaison kam er als DVD heraus und ist in allen größeren Einzelhandelsgeschäften und Kaufhäusern erhältlich. Entsprechend dem Thema des Films - dem persönlichen Boykott von Produkten auf Ölbasis - ist auch die Verpackung der DVD zu hundert Prozent aus Karton hergestellt. Es handelt sich dabei um den DBS Discbox Slider von Stora Enso.
"Recipes for Disaster' kam beim Publikum sehr gut an", sagt Jyrki Vehviläinen, der Marketingleiter des Filmverleihs Finnkino. "Mehr als zehntausend Zuschauer sind für einen finnischen Dokumentarfilm ein phantastischer Erfolg. Inzwischen wurde der Film auch schon in zahlreiche andere Länder verkauft."
DBS DVD Slim funktioniert tadellos
Auch wenn es sich zunächst einfach anhört, hatte die Familie bei vielen Dingen des täglichen Bedarfs erhebliche Schwierigkeiten, auf ölbasierte Produkte zu verzichten und geeignete Ersatzprodukte zu finden. Die Filmproduzenten standen vor demselben Problem, als es um die Verpackung für die DVD ging. Anhand von Produktbewertungen entschieden sie sich schließlich für die DBS DVD Slim-Hülle, die ihnen am geeignetsten erschien. Die Hülle ist dünner als die üblichen, hat aber ansonsten die gleichen Abmessungen wie die herkömmlichen Kunststoffhüllen für DVDs. DBS DVD Slim wird aus Ensocoat von Stora Enso hergestellt, einem Zellstoffkarton, dessen hervorragende Druckeigenschaften sich Finnkino sowohl auf der Außen- wie auch auf der Innenseite der Hülle zunutze machte.
"Im Moment sieht alles sehr gut aus, was Druckbild, Benutzerfreundlichkeit und Distributionseigenschaften der Verpackung betrifft", konstatiert Vehviläinen. "Aber das endgültige Urteil liegt natürlich beim Verbraucher. Die DBS-Hülle könnte sehr wohl auch in Zukunft eine Verpackungsalternative für einige unserer Produkte sein."
Neue Prioritäten ändern alles
Durch ihre Kampfansage an den Klimawandel änderte sich das Leben der Familie Webster radikal. "Veränderungen sind machbar", sagt Sales Manager Yrjö Palenius von Stora Enso. "Indem Finnkino sich bei der Distribution von DVDs auf die DBS DVD Slim-Hülle umstellt, übt es eine Vorreiterrolle aus. Auch bei vielen anderen Produktgruppen könnte man die Kunststoffverpackungen durch Verpackungen aus erneuerbarem Karton ersetzen. Die Entscheidung liegt bei den Verbrauchern. Wenn sie auf Webster hören, werden immer mehr Leute statt Kunststoff Karton wählen, da Karton das Material mit dem kleineren CO2-Fußabdruck ist."
Die Herstellung von DBS-Hüllen verursacht nur ein Zehntel der CO2-Emissionen, die bei der Herstellung der herkömmlichen Kunststoffhüllen entstehen. Die Wälder nehmen bei ihrem Wachstum Kohlenstoff aus der Atmosphäre auf. In den Produkten auf Faserbasis bleibt dieser Kohlenstoff über deren gesamten Lebenszyklus hinweg gebunden. Karton ist recycelbar und bietet wegen seines geringen Gewichts auch im Transport Vorteile.
Das Bild finden Sie unter http://bmt.storaenso.com/storaensolink.jsp?imageid=081208CB01.
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