[TEST#1] Nestlé: Starke Dynamik auch im ersten Halbjahr 2007



Nestlé: Starke Dynamik auch im ersten Halbjahr 2007
Organisches Wachstum von 7,4%,
Anstieg der EBIT-Marge um 60 Basispunkte
Aktienrückkauf in Höhe von CHF 25 Milliarden über drei Jahre
 
  •         Umsatz erhöht sich um CHF 4 Milliarden (+ 8,4%) auf CHF 51,1 Milliarden
  •         Organisches Wachstum von 7,4%, internes Realwachstum von 5,3%
  •         EBIT von CHF 6.9 Milliarden (+14,2%), Marge steigt um 60 Basispunkte auf 13,5%
  •         Nahrungsmittel und Getränke erreichen organisches Wachstum von 7,1%, EBIT-Marge steigt um 60 Basispunkte
  •         Reingewinn von CHF 4,9 Milliarden (+18,4%), Gewinn pro Aktie CHF 12,79 (+19,0%)
  •         Der Mittelfluss aus Geschäftstätigkeit erhöht sich um 29,4% auf CHF 4,3 Milliarden
  •         Ankündigung eines Aktienrückkaufprogramms in Höhe von CHF 25 Milliarden über drei Jahre
  •         Ausblick auf das Gesamtjahr: Über der Zielspanne liegendes organisches Wachstum mit nach­haltiger Margenverbesserung
  •  
    Peter Brabeck-Letmathe, Präsident und CEO von Nestlé: "Die Gruppe erreichte einmal mehr ein starkes Wachstum und eine Verbesserung der Margen, beides Kennzeichen des Nestlé-Models. Diese Ergebnisse verdanken wir der starken Leistung des Geschäfts mit Nahrungsmitteln und Getränken und der fortlaufenden Umwandlung von Nestlé in das weltweit führende Unternehmen für Nutrition, Gesundheit und Wohlbefinden. Trotz des wachsenden Kostendrucks bei Rohstoffen bin ich zuver­sichtlich, dass Nestlé für das Gesamtjahr 2007 ein über der Zielspanne liegendes organisches Wachs­tum sowie eine nachhaltige Margenverbesserung erreichen wird. Letztlich hat der Verwaltungsrat ein neues Aktienrückkaufprogramm in Höhe von CHF 25 Milliarden über einen Zeitraum von drei Jahren verabschiedet. Dies spiegelt unsere Entschlossenheit im Hinblick auf eine effiziente Kapitalstruktur sowie das anhaltende Vertrauen in unser Geschäftsmodel wider."
     
     
    EBIT-Margen
     
    Jan.-Juni
    2007
    Änderung vs.
    Jan.-Juni 2006
    (a)
    Jan.-Juni
    2007
     vs. Jan.-Juni 2006 (a)
    Umsatz
    CHF 51'114m
    + 8,4%
    + CHF 3'956m
     
     
    EBIT
    CHF 6'919m
    + 14,2%
    + CHF    859m
    13,5%
    +60BSP
    Reingewinn
    CHF 4'916m
    + 18,4%
    + CHF   765m
    9,6%
    +80BSP
    Reingewinn pro Aktie
    CHF 12.79
    + 19,0%
     
     
     
    Internes Realwachstum
    Organisches Wachstum
    5,3%
    7,4%
     
     
     
     
     
     
    (a) siehe Fussnote am Ende der Mitteilung
    Alle Berechnungen auf der Grundlage nicht gerundeter Zahlen
     
    Gruppenumsatz, Margen und Finanzlage
     
    Vevey, 15. August 2007  -  Während des ersten Halbjahres 2007 betrug der konsolidierte Umsatz der Nestlé-Gruppe CHF 51,1 Milliarden, was einer Steigerung um 8,4% gegenüber Januar-Juni 2006 entspricht. Dies ist vor allem auf das organische Wachstum von 7,4% zurückzuführen, das sich aus einem internen Realwachstum von 5,3% und Preiserhöhungen von 2,1% zusammensetzt. Wechselkurseffekte liessen den Umsatz um 0,5% ansteigen, während die um Erwerbungen berei­nigten Veräusserungen ebenfalls einen Ein­fluss von 0,5% hatten. Das Geschäft der Gruppe mit Nahrungsmitteln und Getränken erreichte ein orga­nisches Wachstum von 7,1% und setzt sich zusammen aus einem internen Realwachstum von 4,9% und Preiserhöhungen von 2,2%.
     
    Das starke organische Wachstum von 7,1% des Geschäfts mit Nahrungsmitteln und Getränken führte zu Skaleneffekten sowohl im Bereich der Gestehungskosten als auch im Marketing. Gemeinsam mit den eingesetzten Kostensenkungsprogrammen haben diese Skaleneffekte die höheren Rohstoffkosten mehr als ausgeglichen. Folglich erhöhte sich die EBIT-Marge (Gewinn vor Zinsen und Steuern) im Bereich Nahrungsmittel und Getränke um 60 Basispunkte, die damit hauptsächlichen Anteil an der insgesamten Margenverbesserung der Gruppe um 60 Basispunkte auf 13,5% hatte. Der EBIT der Gruppe wuchs um 14,2% auf CHF 6,9 Milliarden. Die Gestehungskosten sanken um 20 Basispunkte. Distributionsausgaben stiegen um 40 Basispunkte, was vornehmlich auf die Übernahme von Jenny Craig im August 2006 und das starke Wachstum anderer distributionsintensiver Geschäfte wie Nestlé Waters zurückzuführen ist. Trotz erhöhter Investitionen in die Nestlé-Marken sanken die Kosten für Vertrieb und Verwaltung um 80 Basispunkte, was auf ein gutes Management der Handelsausgaben und Skaleneffekte zurückzuführen ist.
     
    Der Reingewinn wuchs um 18,4% auf CHF 4,9 Milliarden und resultierte in einer Nettomarge von 9,6%, was einer Erhöhung um 80 Basispunkte entspricht. Der Gewinn pro Aktie wuchs um 19,0% auf CHF 12,79.
     
    Der Mittelfluss aus Geschäftstätigkeit der Gruppe erhöhte sich um 29,4% oder CHF 1 Milliarde gegenüber Januar-Juni 2006 auf CHF 4,3 Milliarden. Die fortlaufende Konzentration auf das Umlauf­vermögen führte zu einer weiteren Verbesserung in diesem Bereich gegenüber der ersten Jahreshälfte 2006. Die Nettoverschuldung der Gruppe belief sich auf CHF 13,4 Milliarden und lag damit gegenüber der Vergleichsperiode des Vorjahrs auf einem ähnlichen Niveau.
     
    Neues Aktienrückkaufprogramm in Höhe von CHF 25 Milliarden über drei Jahre
     
    Der Verwaltungsrat verabschiedete ein neues Aktienrückkaufprogramm in der Höhe von CHF 25 Milliar­den über einen Zeitraum von drei Jahren. Der Aktienrückkauf hängt von den Marktbedingungen und strategi­schen Möglichkeiten ab. Diese Entscheidung berücksichtigt die starke Dynamik, die Verbesserung der Kapitaleffizienz sowie die Zukunftsaussichten des Nahrungsmittel- und Getränkegeschäfts, das von dem Umwandlungsprozess hin zu Nutrition, Gesundheit und Wohlbefinden immer mehr profitiert. Des­weiteren haben die kürzlich getätigten Übernahmen von Novartis Medical Nutrition und Gerber die kriti­sche Masse im Bereich Nutrition mit einem Umsatz von mehr als CHF 10 Milliarden für das Gesamtjahr geschaffen. Obwohl der Verwaltungsrat weiterhin überzeugt ist, dass die Verbesserung der Leistung im Bereich Nahrungsmittel und Getränke die beste Möglichkeit zur Wertschöpfung innerhalb des Unter­nehmens ist, vertritt er die Ansicht, dass ein bedeutendes Aktienrückkaufprogramm den Shareholder Value weiter verbessern wird. Die Grösse des Rückkaufprogramms steht in Einklang mit Nestlé's Zielen im Bereich Finanzmanagement, die auf die Bewahrung einer gewissen Flexibilität ausgerichtet sind.

     
    Umsatz und EBIT-Margen nach Verantwortungsbereichen und geografischen Zonen
     
    Jan.-Juni 2007
    Umsatz in Millionen CHF
    Jan.-Juni 2007
    Organisches Wachstum (%)
    EBIT-Margen
     
    Jan.-Juni 2007
    Änderung vs
    Jan.-Juni 2006
    (a)
    Nahrungsmittel
  • Zone Europa
  •  
    13'561
     
    + 1,4
     
    11,4%
     
    +50BSP
  • Zone Nord- und Südamerika
  • 15'289
    + 7,4
    14,5%
    +80BSP
  • Zone Asien, Ozeanien und Afrika
  • 8'030
    + 9,7
    16,3%
    +30BSP
    Nestlé Waters
    5'411
    + 10,3
    9,3%
    +10BSP
    Nestlé Nutrition
    3'441
    + 10,5
    18,7%
    -20BSP
    Übrige Nahrungsmittel und Getränke (b)
    1'673
    + 22,7
    18,9%
    +190BSP
    Total Nahrungsmittel und Getränke
    47'405
    + 7,1
    12,0%
    +60BSP
    Pharma
    3'709
    + 11,0
    32,9%
    +130BSP
    Total Gruppe
    51'114
    + 7,4
    13,5%
    +60BSP
    (a) siehe Fussnote am Ende der Mitteilung
    (b) Hauptsächlich weltweit verwaltete Joint Ventures und Nespresso
    Alle Berechnungen auf der Grundlage nicht gerundeter Zahlen
     
    Umsatz von Nahrungsmitteln und Getränken nach Regionen
     
    In der ersten Jahreshälfte 2007 belief sich das organische Wachstum des gesamten Geschäftsbereichs Nahrungsmittel und Getränke (ein­schliesslich der auf weltweiter Ebene geführten Geschäfte wie Nestlé Waters, Nestlé Nutrition, Nespresso sowie die Joint Ventures im Bereich Nahrungsmittel und Getränke) auf 3,5% in Europa, auf 8,7% in Nord- und Südamerika und auf 10,5% in Asien, Ozeanien und Afrika.
     
    Zonen: Umsatz und Margen
     
    Zone Europa: Umsatz von CHF 13,6 Milliarden, 0,9% internes Realwachstum und 1,4% organisches Wachstum. Die Zone erreichte in Osteuropa einmal mehr ein zweistelliges Wachstum. Das Wachstum in Westeuropa war langsam weil sich die Region auf die Verbesserung ihrer Margen konzentrierte, die sich um 50 Basispunkte verbesserten. Süsswaren verzeichneten vor allem in Grossbritannien eine beachtliche Leistungsverbesserung und Produkte für Heimtiere erzielten weiterhin gute Resultate. Die Kostensenkungs- und Restrukturierungsprogramme der Zone trugen auch ihren Teil dazu bei. Die Ein­führung von Nescafé Dolce Gusto in Westeuropa Ende 2006 verlief sehr gut.
     
    Zone Nord- und Südamerika: Umsatz von CHF 15,3 Milliarden, 4,2% internes Realwachstum und 7,4% organisches Wachstum. Der EBIT der Zone verbesserte sich um 80 Basispunkte. Insgesamt zeigte die Zone gute Leistungen: Nord- und Südamerika verzeichneten ein starkes Wachstum und die Geschäfte mit Speiseeis und Produkten für Heimtiere erzielten ebenfalls gute Resultate. Die EBIT-Marge wurde durch die erfolgreiche Einführung von Preiserhöhungen in Kategorien, die von den steigenden Rohstoff­kosten am meisten betroffen waren, darunter vor allem Milchprodukte, verbessert. Dennoch wird der Kostendruck in der zweiten Jahreshälfte zunehmen und die EBIT-Marge wahrscheinlich beeinflussen.
     
    Zone Asien, Ozeanien und Afrika: Umsatz von CHF 8 Milliarden, 6,9% internes Realwachstum und 9,7% organisches Wachstum. Der EBIT der Zone wuchs um 30 Basispunkte. Alle aufstrebenden Märkte der Zone (Asien, Afrika und Mittlerer Osten) wuchsen stark. Die Zone schaffte es ausserdem, unter Vor­wegnahme des Einflusses steigender Milchpreise, Preiserhöhungen einzuführen. Neben Effizienzverbes­serungen trug dies zur Steigerung der Marge in der ersten Jahreshälfte bei. Dennoch wird auch diese Zone in der zweiten Jahreshälfte angesichts der steigenden Rohstoffkosten ebenfalls mit Druck auf ihre Margen konfrontiert werden.

     
    Umsatz und EBIT-Margen nach Produktegruppen
     
    Jan.-Juni 2007
    Umsatz in Millionen CHF
    Jan.-Juni 2007
    Organisches Wachstum (%)
    EBIT-Margen
     
    Jan.-Juni 2007
    Änderung vs Jan.-Juni 2006 (a)
    Getränke in Pulverform und flüssige Getränke
    8'447
    + 9,2
    22,7%
    +60BSP
    Nestlé Waters
    5'411
    + 10,3
    9,3%
    +10BSP
    Milchprodukte und Speiseeis
    10'098
    + 7,1
    10,5%
    +160BSP
    Nestlé Nutrition
    3'441
    + 10,5
    18,7%
    -20BSP
    Fertiggerichte und Produkte für die Küche
    8'785
    + 3,1
    12,1%
    -40BSP
    Süsswaren
    5'307
    + 4,6
    9,0%
    +120BSP
    Produkte für Heimtiere
    5'916
    + 7,2
    14,9%
    +20BSP
    Pharmazeutische Produkte
    3'709
    + 11,0
    32,9%
    +130BSP
    Gruppe Total
    51'114
    + 7,4
    13,5%
    +60BSP
    (a) siehe Fussnote am Ende der Mitteilung
    Alle Berechnungen auf der Grundlage nicht gerundeter Zahlen
     
    Produktegruppen: Umsatz und Margen
     
    Getränke in Pulverform und flüssige Getränke: 9,2% organisches Wachstum. Nescafé erzielte dank seiner Mischungen und der Einführung von Nescafé Dolce Gusto, den beiden Wachstumstreibern, eine gute Leistung. Die drei "Milliarden"-Marken Nespresso, Milo und Nestea verzeichneten ein zweistelliges Wachstum. Milo profitierte von überarbeiteten Rezepturen, die den Nachweis des gesundheitlichen Nutzens für die Konsumenten verstärkten. Ein starkes Wachstum, Effizienzverbesserungen sowie Anspassungen des Verkaufspreises führten zu einer starken Verbesserung der EBIT-Marge um 60 Basispunkte.
     
    Nestlé Waters: 10,3% organisches Wachstum. Dies ist vornehmlich auf die Leistung Nordamerikas zurückzuführen, wo Nestlé Pure Life ein organisches Wachstum von über 40% verzeichnete. Europa erreichte ein zufriedenstellendes Wachstum, während kleinere Geschäfte in Regionen wie dem Mittlerem Osten und Lateinamerika gute Leistungen verzeichneten. Trotz steigender Verpackungskosten verbes­serte sich die EBIT-Marge der Kategorie um 10 Basispunkte, was auf Skaleneffekte in Nordamerika und Kosteneinsparungen zurückzuführen ist.
     
    Milchprodukte und Speiseeis: 7,1% organisches Wachstum. Milchprodukte reagierten effektiv auf ein herausforderndes Kostenumfeld in Asien, Afrika und Lateinamerika durch frühe Erhöhungen der Ver­kaufspreise, um so unter Vorwegnahme rasch steigender Milchkosten die Margen zu halten. Die "Milliar­den"-Marke CoffeeMate zeigte weiterhin eine gute Leistung. Speiseeis startete mit einem zufrieden­stellendem Wachstum in das Jahr, was vor allem auf eine starke Innovationsplattform, gewinnbringende Initiativen im Super-Premiumbereich sowie Produkte mit Gesundheitsnutzen zurückzuführen ist. Die nachhaltige Konzentration auf Effizienzsteigerungen bei der Herstellung sowie ein profitables Wachstum trugen zur signifikanten Margenverbesserung des Segments bei. Die EBIT-Marge für die gesamte Kate­gorie erhöhte sich um 160 Basispunkte, woran alle Segmente ihren Anteil hatten.
     
    Nestlé Nutrition: 10,5% organisches Wachstum. Die Segmente Säuglingsnahrungsprodukte und Gesundheitsernährung zeigten starke Leistungen. Dieses Ergebnis ist auf eine robuste Innovations- und Renovationspipeline zurückzuführen, darunter die Premium-Säuglingsnahrungsprodukte NAN sowie Cerelac, angereichert mit Probiotika zur Stärkung des Immunsystems der Säuglinge. Das Ergebnis ist ausserdem auf eine fortlaufende Erholung des Geschäfts in China zurückzuführen. Seit der Übernahme im August 2006 zeigte Jenny Craig gute Leistungen, jedoch verursachte diese Akquisition wie erwartet einen leichten Margenrückgang um 20 Basispunkte für die Gesamtkategorie. Dennoch hat Jenny Craig für das Gesamtjahr eine positiven Einfluss auf die Margen der Gruppe.
                                                                                                                                                       ./.
    Fertiggerichte und Produkte für die Küche: 3,1% organisches Wachstum. Diese Kategorie verzeich­nete in der ersten Jahreshälfte nur marginale Preiserhöhungen, jedoch ein gutes Volumenwachstum der kulinarischen Produkte in aufstrebenden Märkten sowie der gekühlten kulinarischen Produkte in Nord­amerika und Teilen Europas. Tiefgekühlte Fertiggerichte starteten in Europa langsam in das Jahr. In Nordamerika profitierte Lean Cuisine weiterhin von starken Innovationen und dem wachsenden Interesse der Konsumenten an Produkten mit Gesundheitsnutzen. Eine Beschleunigung des Wachstums von Tief­kühlprodukten in Nordamerika ist für die zweite Jahreshälfte zu erwarten. Die EBIT-Marge der Produk­tegruppe sank um 40 Basispunkte und spiegelte harte Wettbewerbsbedingungen in einigen Märkten sowie eine Neuzuordnung interner Kosten wider.
     
    Süsswaren: 4,6% organisches Wachstum. Aufstrebende Märkte wie Brasilien, Südasien, Venezuela und der Mittlere Osten erreichten einmal mehr ein zweistelliges Wachstum. Die Konzentration der Kategorie auf Vereinfachung, Straffung der Produktepalette und Restrukturierung in industrialisierten Märkten trug zu einer Verbesserung der EBIT-Marge um 120 Basispunkte bei. Hauptanteil daran hatten die USA und Grossbritannien. Die Strategie in Grossbritannien der Konzentration auf Schlüsselmarken sowie der Straffung von kleineren Marken und Paletten, die nicht die erwarteten Leistungen erbrachten, führte zu einem Marktanteilsgewinn der Schlüsselmarken sowie zu einer Verbesserung der EBIT-Marge und des Umlaufvermögens.
     
    Produkte für Heimtiere: 7,2% organisches Wachstum. Die strategischen Schlüsselmarken sowohl auf weltweiter als auch auf regionaler Ebene in den Segmenten Superpremium und Premium der Trocken­futterprodukte, darunter Dog Chow, Pro Plan und ONE, erzielten gute Leistungen. Die EBIT-Marge wuchs um 20 Basispunkte aufgrund von Preiserhöhungen und verbesserten Produktmischungen, wodurch die höheren Rohstoffkosten mehr als ausgeglichen wurden.
     
    Pharmazeutische Produkte: 11,0% organisches Wachstum. Sowohl Alcon als auch die Joint-Ventures erreichten ein zweistelliges Wachstum. Die EBIT-Marge erhöhte sich um 130 Basispunkte auf 32,9%, was vor allem auf die operationelle Effizienz und einen positiven Produktemix bei Alcon zurückzuführen ist.
     
    Nutrition, Gesundheit und Wohlbefinden
     
    Die strategische Umwandlung von Nestlé in ein Unternehmen für Nutrition, Gesundheit und Wohlbefinden setzte sich zügig fort. Mit Markengeschützten Aktiven Ingredienzien (Branded Active Benefits/ BABs) angereicherte Produkte wuchsen in der ersten Jahreshälfte über 18% und erzielten einen Umsatz von mehr als CHF 2,1 Milliarden. Die Integration von Novartis Medical Nutrition in das Geschäft Gesundheits­ernährung von Nestlé Nutrition begann am 2. Juli. Desweiteren wurden Massnahmen zur zügigen Integration von Gerber nach Abschluss der Transaktion in der zweiten Jahreshälfte ergriffen. Die Erweite­rung durch diese beiden Geschäfte wird Nestlé Nutrition in die Position eines klaren Weltmarktführers mit einem jährlichen Umsatz von CHF 10 Milliarden bringen.
     
    Ausblick
     
    Die Leistung von Nestlé in der ersten Jahreshälfte wurde durch Skaleneffekte, die sich aus einem starken Volumenwachstum ergaben, sowie durch den positiven Einfluss von Preiserhöhungen unter Vorweg­nahme höherer Rohstoffkosten begünstigt. In der zweiten Jahreshälfte werden diese höheren Preise das Volumenwachstum wahrscheinlich leicht bremsen und der wachsende Einfluss höherer Rohstoffkosten, insbesondere Milch, den Druck auf die EBIT-Margen erhöhen. Der sehr gute Start in das Jahr erlaubt es Nestlé dennoch von einem über der Zielspanne liegenden organischen Wachstum sowie von einer weite­ren nachhaltigen Margenverbesserung auszugehen.
     
    Anmerkung zu den Finanz-Tabellen
    (*)  Die Vergleichszahlen 2006 wurden einerseits angepasst, um die intern veränderten Verantwortungsbereiche per 1. Januar 2007 auszuweisen. Andererseits wurden die Vergleichszahlen 2006 im Zusammenhang mit der Entscheidung, das Frischkäsegeschäft in Italien zu Nestlé Nutrition zu transferieren, angepasst. 
     
         Kontakt:              Medien:                François-Xavier Perroud                  Tel.: +41-21-924 2596
                                     Investoren:           Roddy Child-Villiers                          Tel.: +41-21-924 3622


    GlobeNewswire

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