France Farine steigt um auf EcoCan


Als bedeutende Getreidemühle setzt France Farine seine Produkte über die größten Supermarktketten in Frankreich, Belgien und Großbritannien ab. 2007 führte das Unternehmen für seine beliebte Mehlsorte Francine Suprême eine neue EcoCan-Verpackung ein. Eine Entscheidung, die näheres Hinsehen bedarf.
 
Als sich France Farine nach einer neuen Mehlverpackung umsah, wendete sich das Unternehmen an Can Packaging, einen Spezialisten für Kartonverpackungen und Abfüllanlagen im Food-Bereich. Hauptpunkte bei der Entwicklung dieser neuen Verpackung waren ein attraktives Äußeres sowie eine hohe Produktions- und Ökoeffizienz. Nach intensiven Produktentwicklungs- und Testprogrammen wurde Anfang 2007 im Werk Euromill Nord, wo Francine Suprême hergestellt wird, eine neue EcoCan-Abfüllanlage in Betrieb genommen.
 
"EcoCan tritt an die Stelle der bisherigen Mehrstoffverpackung mit Kunststoffdeckel und Metallboden", erläutert Guillaume Sireix, General Director bei Can Packaging. "Mehl ist 12 Monate haltbar und erfordert eine Verpackung mit Dampfsperre. Bei EcoCan-Verpackungen wird der Schutz durch eine Dreilagenkonstruktion gewährleistet, die lediglich 2,7 Prozent Kunststoff enthält. Ansonsten besteht die Verpackung aus Papier und Karton aus nachwachsenden Rohstoffen."
 
Der Verpackungskörper besteht aus Stora Ensos vollgestrichenem Recyclingkarton Triplex Gris, der im Heißsiegelverfahren auf weißgedeckten Duplexkarton und gebleichtem Kraftliner aufgebracht wird. Triplex Gris hat sich bei dieser Anwendung gut bewährt. Der wiederverschließbare Deckel besteht aus Ensocoat- und der Boden aus Cupforma Classic-Karton. "In Sachen Formbarkeit sind Deckel und Boden die anspruchsvollsten Teile dieser Verpackung. Deshalb muss das verwendete Material aus Frischfasern bestehen, die die erforderlichen mechanischen Eigenschaften inklusive Falzfestigkeit gewährleisten", betont Guillaume Sireix.
 
700 Packungen auf einer Palette
 
Francine produziert jährlich Millionen von Packungen. Da sind gute Laufeigenschaften der Verpackung auf der Abfüllanlage eine absolute Grundvoraussetzung. Um alle Kundenanforderungen hinsichtlich Produktionskapazität, Hygienemanagement und Qualitätskontrolle zu erfüllen, hat Can Packaging eine hochmoderne Abfüllanlage entwickelt. Ein Vorteil der Verpackung auf Kartonbasis ist, dass sie am Ende der Abfüllanlage an Metalldetektoren vorbeigeführt werden kann. Das bedeutet ein weiteres Plus für die Sicherheit.
 
Die neue Verpackung musste außerdem harten Transporttests standhalten. "Sie muss fest genug sein, um den Druck bei einer Palette mit bis zu 700 kg standzuhalten. Die neue Verpackung ermöglicht eine optimierte Auslastung der Paletten- und LKW-Kapazität", so Stephane Matton, der bei Euromill Nord für die Verpackung zuständig ist. Can Packaging verwendet zur Formung den patentierten Xform-Prozess, durch welchen die kartonbasierte Kartondose äußerst stabil wird und ihre rechteckige Form beibehält.
 
Markenpflege durch Nachhaltigkeit
 
Bei Verpackungen sollte man nie das Erscheinungsbild und Markenimage vergessen. Um erstklassige Druckergebnisse zu gewährleisten, werden die Francine-Verpackungen bei CPC Cotentin im Tiefdruckverfahren bedruckt. "Die Marke ist der allerwichtigste Aspekt, und jeder Kunde kennt Francine. Infolge des ständig wachsenden Umweltbewusstseins gehen unsere EcoCan-Produkte in Deutschland besser denn je. Aber auch in Frankreich und Großbritannien wird dieser Trend voraussichtlich zu einer gesteigerten Nachfrage führen", meint Georges Sireix, President von Can Packaging, abschließend.
 
 
Weitere Informationen:
 
Stora Enso France
Alain Piattier, Sales Director
Tel. +33 1 4695 9055
 
Stora Enso Consumer Board
Sanna Heiskanen, Marketing Communications Specialist Tel. +358 2046 23440 Email sanna.heiskanen@storaenso.com
 
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