20 Jahre Aiducation: Von Bildungschancen zu nachhaltiger Wirkung


Zürich, Schweiz, Nov. 05, 2026 (GLOBE NEWSWIRE) --

  • Seit 20 Jahren fördert Aiducation talentierte junge Menschen aus finanziell benachteiligten Verhältnissen – bisher fast 3’000 in Kenia und auf den Philippinen.
  • Das Fördermodell verbindet Stipendien mit langfristiger Begleitung, Mentoring sowie Programmen zur persönlichen und beruflichen Entwicklung und zum Unternehmertum.
  • Künftig will die Schweizer Organisation ihr bewährtes Modell gemeinsam mit lokalen Partnern in weitere Länder tragen.

Zürich, Schweiz, 5. November 2026 – Was braucht ein junger Mensch neben einem Stipendium, um seinen eigenen Weg zu gehen – durch die Schulzeit, an die Universität, in den Beruf oder sogar zur Gründung eines Unternehmens? Mit dieser Frage beschäftigt sich Aiducation International seit 20 Jahren. Bei einer Jubiläumsfeier in Zürich blickten junge Talente aus Kenia und den Philippinen gemeinsam mit Fördernden, Mentorinnen und Mentoren sowie Unternehmenspartnern auf das Erreichte und die Zukunft der Organisation.

Was als Initiative engagierter ETH-Studierender begann, hat inzwischen fast 3’000 talentierten jungen Menschen aus finanziell benachteiligten Verhältnissen neue Bildungschancen eröffnet. Viele von ihnen begleitet Aiducation über mehrere Jahre und bei entscheidenden Übergängen in ihrem Leben.

„Das grösste Potenzial eines Landes liegt in seinen Menschen. Wenn wir talentierte junge Menschen über Jahre begleiten, geben wir ihnen nicht nur Zugang zu Bildung. Wir stärken sie darin, ihren eigenen Weg zu gehen, Verantwortung zu übernehmen und die Zukunft ihres Landes mitzugestalten. Genau darin liegt für mich die nachhaltigste Form von Entwicklung“, so Matthias Meier, Group CEO von Aiducation International.

Mehr als ein Stipendium

Die Förderung beginnt häufig mit einem Stipendium für die Schulzeit. Später begleiten Mentorinnen und Mentoren die jungen Talente bei der Studienwahl, der beruflichen Orientierung und dem Einstieg in die Arbeitswelt. Programme zur persönlichen Entwicklung, Berufsfähigkeit und zum Unternehmertum ergänzen das Angebot.

Die Begleitung kann sich über bis zu zehn Jahre erstrecken. Im Mittelpunkt steht nicht allein ein Bildungsabschluss, sondern die Möglichkeit, eigene Fähigkeiten zu entfalten, Chancen zu nutzen und den persönlichen und beruflichen Weg selbstbestimmt zu gestalten.

Wenn aus Talenten Unternehmerinnen und Unternehmer werden

Seit rund zweieinhalb Jahren baut Aiducation seine Programme für Unternehmertum gezielt aus. In Kenia sind aus dem Netzwerk bereits 75 Start-ups hervorgegangen; auf den Philippinen wird dieser Ansatz ebenfalls aufgebaut. Ziel ist es, Talente dabei zu begleiten, eigene Ideen umzusetzen, Unternehmen aufzubauen und damit Arbeitsplätze und neue Perspektiven in ihren Heimatländern zu schaffen.

Die langfristige Wirkung zeigt sich auch im Alumni-Netzwerk: Ehemalige Stipendiatinnen und Stipendiaten geben ihre Erfahrungen heute als Mentorinnen und Mentoren weiter oder finanzieren selbst Stipendien für die nächste Generation.

Unternehmenspartnerschaften mit persönlicher Wirkung

Auch Unternehmenspartner sind ein wichtiger Teil des Aiducation-Modells. Ihre Mitarbeitenden engagieren sich als Mentorinnen und Mentoren, teilen Erfahrung und Netzwerke und begleiten junge Talente bei wichtigen Entscheidungen.

„Talent gibt es überall, Chancen jedoch nicht. Durch Mentoring treten unsere Mitarbeitenden direkt mit jungen Talenten in den Austausch, teilen ihre Erfahrung und ihre Netzwerke und gewinnen dabei selbst neue Perspektiven. Was Aiducation besonders auszeichnet, ist der langfristige Ansatz: Beziehungen aufzubauen, die für beide Seiten nachhaltigen Mehrwert schaffen“, unterstreicht Casey Whymark, Head of Global Markets Switzerland & UBS ESE Swiss Branch, UBS.

„Heute wollen wir unsere 20-jährige Erfahrung nutzen, um noch mehr jungen Menschen Chancen zu eröffnen. So erhalten Talente die Chance, ihr Potenzial zu entfalten – als Ärztinnen, Ingenieure, Führungspersönlichkeiten oder Unternehmerinnen – und in ihren Heimatländern neue Perspektiven zu schaffen“, ergänzt Christina Reuther, Country Director Switzerland von Aiducation International.

Die nächsten 20 Jahre

Für die Zukunft bleibt ein Prinzip zentral, das die Arbeit von Aiducation seit jeher prägt:

„Entwicklung gelingt dann am besten, wenn sie lokal geführt und global getragen ist. Unsere Talent Hubs in Kenia und auf den Philippinen gestalten die Programme vor Ort selbst: nah an den Talenten, mit eigenen Partnern und wachsender Eigenständigkeit. Unsere Fundraising Chapters mobilisieren international die Unterstützung dafür. Gemeinsam bilden wir ein globales Netzwerk, in dem Wissen und Erfahrungen in beide Richtungen fliessen. Dieses Prinzip der «Glokalität» bildet unser zentrales Leitmotiv, wenn wir unser Modell nun in weitere Länder tragen“, so Samuel Bon, Präsident von Aiducation International.

Nach zwei Jahrzehnten in Kenia und auf den Philippinen will Aiducation sein Modell in weitere Länder tragen. Das soll nicht als Export aus der Schweiz geschehen, sondern gemeinsam mit lokalen Partnern, die die Programme vor Ort führen und an die jeweiligen Gegebenheiten anpassen. Das globale Netzwerk unterstützt sie dabei mit Erfahrung, bewährten Methoden und Verbindungen über Ländergrenzen hinweg. Im Zentrum steht langfristige Wirkung: mehr junge Menschen, die ihr Potenzial entfalten können, mehr lokale Führungspersönlichkeiten und mehr Unternehmen, die Arbeitsplätze und Perspektiven schaffen.

Medienkontakt und Anfragen

Christina Reuther
Country Director Switzerland, Aiducation International
Telefon: +41 79 299 31 63
E-Mail: christina.reuther@aiducation.org

Über Aiducation International

Aiducation International ist eine gemeinnützige Bildungsorganisation mit Schweizer Wurzeln. Seit 20 Jahren fördert sie talentierte junge Menschen aus finanziell benachteiligten Verhältnissen, bisher fast 3’000 in Kenia und auf den Philippinen. Das Fördermodell verbindet Stipendien mit langfristiger Begleitung, Mentoring sowie Programmen zur persönlichen und beruflichen Entwicklung und zum Unternehmertum. Aiducation ist als «glokales» Netzwerk organisiert: Lokal geführte Talent Hubs gestalten die Programme vor Ort. Internationale Fundraising Chapters mobilisieren Unterstützung und Ressourcen. Aiducation International verbindet und koordiniert das Netzwerk. Weitere Informationen: Webseite

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